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Allgemeine Reisebedingungen (ARB)


Hier auch als PDF.

Sehr geehrter Reisegast,

wir, ams TOURS, Inhaber Jan Tropp, nachstehend „ams“ genannt, setzen unsere Erfahrung und unser Können ein, um Ihre Reise sorgfältig vorzubereiten und so reibungslos wie möglich abzuwickeln. Dazu tragen auch klare Vereinbarungen über Ihre als Kunden und uns als Veranstalter zustehenden Rechte und Pflichten bei, die wir mit Ihnen in Form der nachfolgenden Reisebedingungen treffen.

Diese ARB ergänzen die gesetzlichen Vorschriften der §§ 651a-m BGB und die Informationsvorschriften für den Reiseveranstalter  gemäß der §§ 4-11 BGB-InfoV und füllen diese aus. Abweichungen von diesen ARB bei einzelnen Reiseausschreibungen (Angebot) haben Vorrang, soweit hierauf ausdrücklich hingewiesen wird.

Diese ARB gelten nicht, soweit ams ausdrücklich als Reisevermittler tätig wird und den Kunden jeweils gesondert und unmissverständlich vor Buchung darauf hinweist.

1.    Abschluss des Reisevertrages, Stellung eines Gruppenauftraggebers

1.1. Der Kunde bietet ams mit der Buchung (Reiseanmeldung) den Abschluss eines Reisevertrages verbindlich an. Die Buchung kann grundsätzlich mündlich, telefonisch, schriftlich, per E-Mail oder per Telefax erfolgen. ams empfiehlt jedoch das für die Buchung vorgesehene Anmeldeformular zu verwenden. Grundlage der Buchung sind die jeweilige Reisebeschreibung, bei Gruppenreisen - soweit vorhanden - die Vereinbarung bzw. das Angebot mit/an den Gruppenauftraggeber, alle ergänzenden Hinweise im Prospekt bzw. im Angebot von ams, soweit diese dem Kunden bei der Buchung vorliegen.

1.2. Der Vertrag kommt mit dem Zugang der Buchungsbestätigung (Annahmeerklärung) durch ams zustande. Sie bedarf keiner bestimmten Form. Bei oder unverzüglich nach Vertragsschluss wird ams dem Kunden eine Reisebestätigung schriftlich oder in Textform übermittelt.

1.3. Weicht die Buchungsbestätigung vom Inhalt der Buchung ab, stellt diese abweichende Bestätigung ein neues Vertragsangebot von ams mit dem geänderten Inhalt dar, an das ams sieben Tage ab dem Datum der Bestätigung gebunden ist. Der Vertrag kommt in diesem Fall zu Stande, wenn der Kunde dieses Angebot durch ausdrückliche Erklärung, An- bzw. Restzahlung oder durch den Reiseantritt annimmt.

1.4. Der Kunde hat für alle Vertragsverpflichtungen von Mitreisenden, für die er die Buchung vornimmt, sowie für seine eigenen einzustehen, soweit er diese Verpflichtung durch ausdrückliche und gesonderte Erklärung übernommen hat.

2.    Bezahlung

2.1. Nach Vertragsschluss und Aushändigung des Sicherungsscheins nach § 651k BGB wird eine Anzahlung in Höhe von 20 % des Gesamtreisepreises sofort zur Zahlung fällig, welche auf den Reisepreis angerechnet wird. Zusätzlich abgeschlossene Reiseversicherungen sind nach Vertragsschluss komplett zur Zahlung fällig.

2.2. Die Restzahlung ist, soweit der Sicherungsschein übergeben ist und die Reise nicht mehr aus den in Ziffer 7.2 genannten Gründen abgesagt werden kann, so zu leisten, dass diese 4 Wochen vor Reisebeginn bei ams gutgeschrieben ist.

2.3. Der Sicherungsschein ist auf der Rückseite der Buchungsbestätigung aufgedruckt oder dieser angeheftet.

2.4. Leistet der Kunde die Anzahlung und/oder die Restzahlung nicht entsprechend den vereinbarten Zahlungsfälligkeiten, so ist ams berechtigt, nach Mahnung mit Fristsetzung vom Reisevertrag zurückzutreten und den Kunden mit Rücktrittskosten gemäß Ziffer 5 zu belasten.

3.    Leistungen und Leistungsänderungen

3.1. Die Leistungsverpflichtung von ams ergibt sich ausschließlich aus dem Inhalt der Buchungsbestätigung in Verbindung mit dem für den Zeitpunkt der Reise gültigen Prospekt bzw. der Reiseausschreibung/des Angebotes unter Maßgabe sämtlicher darin enthaltener Informationen, Hinweise und Erläuterungen.

3.2. Leistungsträger (Reedereien, Fluggesellschaften, Hotels) und deren Mitarbeiter sind von ams nicht bevollmächtigt, Zusicherungen oder Auskünfte zu geben sowie Vereinbarungen zu treffen, die über die Reiseausschreibung oder die Buchungsbestätigung von ams hinausgehen oder im Widerspruch dazu stehen bzw. den bestätigten Inhalt des Reisevertrages abändern.

3.3. Bezüglich der Reiseausschreibung behält sich ams nach § 4 Abs. 2 BGB-InfoV ausdrücklich vor, aus sachlich berechtigten, erheblichen und nicht vorhersehbaren Gründen vor Vertragsschluss eine Änderung der Ausschreibungen zu erklären.

3.4. Änderungen oder Abweichungen einzelner Reiseleistungen von dem vereinbarten Inhalt des Reisevertrages, die nach Vertragsschluss notwendig werden und die von ams nicht wider Treu und Glauben herbeigeführt wurden, sind nur gestattet, soweit die Änderungen oder Abweichungen nicht erheblich sind und den Gesamtzuschnitt der gebuchten Reise nicht beeinträchtigen. Eventuelle Gewährleistungsansprüche bleiben unberührt, soweit die geänderten Leistungen mit Mängeln behaftet sind. ams ist verpflichtet, den Kunden über Leistungsänderungen oder -abweichungen unverzüglich in Kenntnis zu setzen.

3.5. Im Fall einer erheblichen Änderung einer wesentlichen Reiseleistung ist der Kunde berechtigt, unentgeltlich vom Reisevertrag zurückzutreten oder die Teilnahme an einer mindestens gleichwertigen Reise zu verlangen, wenn ams in der Lage ist, eine solche Reise ohne Mehrpreis für den Kunden aus seinem Angebot anzubieten. Der Kunde hat diese Rechte ams gegenüber unverzüglich nach der Erklärung von ams über die Änderung der Reiseleistung oder die Absage der Reise geltend zu machen. Dem Kunden wird empfohlen, dies schriftlich zu tun.

4.    Preisanpassung

4.1. Vor Vertragsschluss
ams behält sich vor, eine Änderung des Reisepreises vor Vertragsabschluss aufgrund einer Erhöhung der Beförderungskosten, der Abgaben für bestimmte Leistungen wie Hafen- oder Flughafengebühren, oder einer Änderung der für die betreffende Reise geltenden Wechselkurse nach Veröffentlichung des Prospektes zu erklären. Ebenso behält sich ams vor, den Reisepreis vor Vertragsschluss anzupassen, wenn die vom Kunden gewünschte oder im Prospekt oder Angebot ausgeschriebene Pauschalreise nur durch den Einkauf zusätzlicher Kontingente nach Veröffentlichung des Prospektes verfügbar ist. Der Kunde ist vor der Buchung auf die erklärten Änderungen rechtzeitig hinzuweisen.

4.2. Nach Vertragsschluss
(1) ams bleiben Änderungen des ausgeschriebenen und mit der Buchung bestätigten Preises vorbehalten, wenn sich Änderungen der Wechselkurse, des Kerosinzuschlags, der Abgaben wie Hafen- und Flughafengebühren, Einreisegebühren oder Luftsicherheitskosten ergeben.

(1.1) Erhöhen sich die bei Abschluss des Reisevertrages bestehenden Beförderungskosten, insbesondere die Treibstoffkosten, so kann ams den Reisepreis nach Maßgabe der nachfolgenden Berechnung erhöhen:
a) Bei einer auf den Sitzplatz bezogenen Erhöhung kann ams vom Kunden den Erhöhungsbetrag verlangen.
b) In anderen Fällen werden die vom Beförderungsunternehmen pro Beförderungsmittel geforderten, zusätzlichen Beförderungskosten durch die Zahl der Sitzplätze des vereinbarten Beförderungsmittels geteilt. Den sich so ergebenden Erhöhungsbetrag für den Einzelplatz kann ams vom Kunden verlangen.

(1.2) Werden die bei Abschluss des Reisevertrages bestehenden Abgaben gegenüber ams erhöht, so kann der Reisepreis um den entsprechenden, anteiligen Betrag heraufgesetzt werden.

(1.3) Sofern der Reisepreis wegen Änderung des Wechselkurses erhöht wird, hat ams dem Kunden offen zu legen, welchen Kurs er zu welchem Zeitpunkt für die Reiseausschreibung ursprünglich zu Grunde gelegt hat, wobei der Stichpunkt für die Wechselkursänderung nach dem Tag des Vertragsschlusses ist.

(2) Die Erhöhung ist nur zulässig, soweit der Abreisetermin mehr als vier Monate nach Vertragsschluss liegt und die zur Erhöhung führenden Umstände vor Vertragsschluss noch nicht eingetreten und bei Vertragsschluss nicht vorhersehbar waren. Eine Preisänderung ist nur bis zum 21. Tag vor Reiseantritt zulässig.

(3) Bei einer Preiserhöhung von mehr als 5% ist der Kunde zum kostenfreien Rücktritt berechtigt oder kann die Teilnahme an einer gleichwertigen Reise verlangen, wenn ams in der Lage ist, eine solche Reise ohne Mehrpreis für den Kunden anzubieten. Der Kunde hat diese Rechte ams gegenüber unverzüglich nach der Erklärung von ams über die Preiserhöhung geltend zu machen. Dem Kunden wird empfohlen, dies schriftlich zu tun.

5.    Rücktritt durch den Kunden vor Reiseantritt, Ersatzteilnehmer, Umbuchung

5.1. Der Kunde kann jederzeit vor Reisebeginn von der Reise zurücktreten. Der Rücktritt ist gegenüber ams unter der am Ende der ARB angegebenen Anschrift zu erklären – dies gilt auch bei einer Gruppenbuchung. Dem Kunden wird empfohlen, den Rücktritt schriftlich zu erklären.

5.2. Tritt der Kunde vor Reisebeginn zurück oder tritt er die Reise nicht an, so verliert ams den Anspruch auf den Reisepreis. Stattdessen kann ams, soweit der Rücktritt nicht von ams zu vertreten ist oder ein Fall höherer Gewalt vorliegt, eine angemessene Entschädigung für die bis zum Rücktritt getroffenen Reisevorkehrungen und seine Aufwendungen in Abhängigkeit von dem jeweiligen Reisepreis verlangen.

5.3. ams hat diesen Entschädigungsanspruch zeitlich gestaffelt, das heißt unter Berücksichtigung der Nähe des Zeitpunktes des Rücktritts zum vertraglich vereinbarten Reisebeginn in einem prozentualen Verhältnis zum Reisepreis pauschaliert und bei der Berechnung der Entschädigung gewöhnlich ersparte Aufwendungen und gewöhnlich mögliche anderweitige Verwendungen der Reiseleistungen berücksichtigt.

Die Entschädigung wird nach dem Zeitpunkt des Zugangs der Rücktrittserklärung bei ams wie folgt berechnet:

a) allgemeine Stornobedingungen:
bis zum 31. Tag vor Reiseantritt 20 %
ab dem 30. Tag vor Reiseantritt 25 %
ab dem 22. Tag vor Reiseantritt 35 %
ab dem 15. Tag vor Reiseantritt 50 %
ab dem 8. Tag vor Reiseantritt 70 %
ab dem 2. Tag vor Reiseantritt und
bei Nichtantritt der Reise 80 %
des Reisepreises.

b) Besondere Stornobedingungen
Sonderangebote, einzelne Reisebausteine, Schüleraustausch sowie Gruppenreisen unterliegen besonderen Stornierungsbedingungen, auf die in der jeweiligen Leistungsbeschreibung bzw. Reiseausschreibung ausdrücklich hingewiesen wird.

5.4. Dem Kunden bleibt es in jedem Fall unbenommen, ams nachzuweisen, dass diesem überhaupt kein oder ein wesentlich niedrigerer Schaden entstanden ist, als die von ihm geforderte Pauschale.

5.5. ams behält sich vor, anstelle der vorstehenden Pauschalen eine höhere, konkrete Entschädigung zu fordern, soweit ams nachweist, dass ihm wesentlich höhere Aufwendungen als die jeweils anwendbare Pauschale entstanden sind. In diesem Fall ist ams verpflichtet, die geforderte Entschädigung unter Berücksichtigung der ersparten Aufwendungen und einer etwaigen, anderweitigen Verwendung der Reiseleistungen konkret zu beziffern und zu belegen.

5.6. Das gesetzliche Recht des Kunden, gemäß § 651b BGB einen Ersatzteilnehmer zu stellen, bleibt durch die vorstehenden Bestimmungen unberührt.

5.7. Der Abschluss einer Reiserücktrittskostenversicherung sowie einer Versicherung zur Deckung der Rückführungskosten bei Unfall oder Krankheit, die ohne ausdrückliche anderweitige Vereinbarung nicht im Reisepreis eingeschlossen sind, wird dringend empfohlen.

5.8. Ein rechtlicher Anspruch auf Umbuchung besteht nicht. Werden auf Wunsch des Kunden nach Buchung der Reise Änderungen hinsichtlich des Reisetermins, des Reiseziels, des Ortes des Reiseantritts, der Unterkunft oder der Beförderungsart vorgenommen (Umbuchung), so kann ams bis 31 Tage vor Reiseantritt ein Umbuchungsentgelt in Höhe von 30.- € je Vorgang vom Kunden verlangen. Umbuchungswünsche des Kunden ab 30 Tage vor Reisebeginn können, sofern ihre Durchführung überhaupt möglich ist, nur nach Rücktritt vom Reisevertrag gem. Ziff. 5.3 zu den dort geltenden Bedingungen und gleichzeitiger Neuanmeldung durchgeführt werden. Dies gilt nicht bei Umbuchungswünschen, die nur geringfügige Kosten verursachen. Dem Kunden bleibt es in jedem Fall unbenommen, ams nachzuweisen, dass diesem überhaupt kein oder ein wesentlich niedrigerer Schaden entstanden ist, als das von ihm  geforderte Entgelt.

6.    Nicht in Anspruch genommene Leistungen

Nimmt der Reisende einzelne Reiseleistungen, die ihm von ams ordnungsgemäß angeboten wurden, aus Gründen, die ihm zuzurechnen sind (z. B. wegen vorzeitiger Rückreise oder aus sonstigen zwingenden Gründen), nicht in Anspruch, hat er keinen Anspruch auf anteilige Erstattung des Reisepreises. ams wird sich um Erstattung der ersparten Aufwendungen durch die Leistungsträger bemühen. Diese Verpflichtung entfällt, wenn es sich um völlig unerhebliche Leistungen handelt oder wenn einer Erstattung gesetzliche oder behördliche Bestimmungen entgegenstehen.

7.    Rücktritt, Absage der Reise und Kündigung durch ams

7.1. ams kann wegen Nichterreichens einer Mindestteilnehmerzahl nur dann vom Reisevertrag zurücktreten, wenn ams
a) in der jeweiligen Reiseausschreibung die Mindestteilnehmerzahl beziffert sowie den Zeitpunkt, bis zu welchem vor dem vertraglich vereinbarten Reisebeginn dem Kunden spätestens die Erklärung zugegangen sein muss, angegeben hat und
b) in der Reisebestätigung die Mindestteilnehmerzahl und die späteste Rücktrittsfrist angibt oder dort auf die entsprechenden Angaben in der Reiseausschreibung verweist.
Ein Rücktritt ist spätestens am 30. Tag vor dem vereinbarten Reiseantritt dem Kunden gegenüber zu erklären. Sollte bereits zu einem früheren Zeitpunkt ersichtlich sein, dass die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht werden kann, hat ams unverzüglich von seinem Rücktrittsrecht Gebrauch zu machen. Wird die Reise aus diesem Grund nicht durchgeführt, erhält der Kunde auf den Reisepreis geleistete Zahlungen unverzüglich zurück.

7.2. ams kann den Reisevertrag ohne Einhaltung einer Frist kündigen, wenn der Reisende die Durchführung der Reise ungeachtet einer Abmahnung durch ams nachhaltig stört oder sich in einem solchem Maß vertragswidrig verhält, dass die sofortige Aufhebung des Vertrages gerechtfertigt ist. Kündigt ams, so behält ams den Anspruch auf den Reisepreis; ams muss sich jedoch den Wert der ersparten Aufwendungen sowie diejenigen Vorteile anrechnen lassen, die ams aus einer anderweitigen Verwendung der nicht in Anspruch genommenen Leistungen erlangt, einschließlich der ihm von Leistungsträgern gutgebrachten Beträge.

8.    Pass-, Visa- und Gesundheitsbestimmungen

8.1. ams unterrichtet die Staatsangehörigen eines Staates der Europäischen Union, in dem die Reise angeboten wird, über Bestimmungen von Pass-, Visa- und Gesundheitsvorschriften vor Vertragsabschluss sowie über deren eventuellen Ände­rungen vor Reiseantritt. Für Angehörige anderer Staaten gibt das zuständige Konsulat Auskunft. Dabei geht ams davon aus, dass keine Besonderheiten in der Person des Reisenden (z.B. Doppelstaatsangehörigkeit, Staatenlosigkeit) vorliegen.

8.2. Der Reisende ist verantwortlich für das Beschaffen und Mitführen der behördlich notwendigen Reisedokumente, eventuell erforderliche Impfungen sowie das Einhalten von Zoll- und Devisenvorschriften. Nachteile, die aus der Nicht­beachtung dieser Vorschriften erwachsen, z. B. die Zahlung von Rücktrittskosten, gehen zu seinen Lasten. Dies gilt nicht, wenn ams nicht, nicht ausreichend oder falsch informiert hat.

8.3. ams haftet nicht für die rechtzeitige Erteilung und den Zugang notwendiger Visa durch die jeweilige diplomatische Vertretung, wenn der Kunde/Reisende ams mit der Besorgung beauftragt hat, es sei denn, dass ams eigene Pflichten schuldhaft verletzt hat.

9.    Informationen zur Identität ausführender Luftfahrtunternehmen

Die EU-Verordnung zur Unterrichtung von Fluggästen über die Identität des ausführenden Luftfahrtunternehmens verpflichtet ams, den Kunden über die Identität der ausführenden Fluggesellschaft sämtlicher im Rahmen der gebuchten Reise zu erbringenden Flugbeförderungsleistungen bei der Buchung zu informieren. Steht bei der Buchung die ausführende Fluggesellschaft noch nicht fest, so ist ams verpflichtet, dem Kunden die Fluggesellschaft bzw. die Fluggesellschaften zu nennen, die wahrscheinlich den Flug durchführen wird bzw. werden. Sobald ams weiß, welche Fluggesellschaft den Flug durchführen wird, muss ams den Kunden informieren. Wechselt die dem Kunden als ausführende Fluggesellschaft genannte Fluggesellschaft, muss ams den Kunden über den Wechsel informieren. ams muss unverzüglich alle angemessenen Schritte einleiten, um sicherzustellen, dass der Kunde so rasch wie möglich über den Wechsel unterrichtet wird.
Die Liste der Fluggesellschaften, denen der Betrieb in der EU untersagt ist (sog. „Black List“), ist auf folgender Internetseite abrufbar: http://ec.europa.eu/transport/modes/air/safety/air-ban/index_de.htm; darüber hinaus ist die Black-List in den Geschäftsräumen von ams einsehbar.

10.    Mitwirkungspflichten des Reisenden

10.1. Reiseunterlagen
Der Kunde hat ams zu informieren, wenn er die erforderlichen Reiseunterlagen (z.B. Flugschein, Hotelgutscheine) nicht innerhalb der von ams mitgeteilten Frist erhält.

10.2. Mängelanzeige
Der Reisende ist verpflichtet, auftretende Mängel unverzüglich der Reiseleitung oder der örtlichen Agentur von ams anzuzeigen und Abhilfe zu verlangen; über deren Erreichbarkeit informiert ams in den Reiseunterlagen. Ist eine Reiseleitung oder örtliche Agentur vor Ort nicht vorhanden und vertraglich nicht geschuldet, hat der Reisende die aufgetretenen Mängel ams gegenüber unter der am Ende der ARB angegebenen Kontaktdaten anzuzeigen. Unterlässt der Reisende die Mängelanzeige schuldhaft, tritt eine Minderung des Reisepreises nicht ein. Dies gilt nur dann nicht, wenn die Anzeige erkennbar aussichtslos ist oder aus anderen Gründen unzumutbar ist.
Die Reiseleitung und die örtlichen Agenturen sind beauftragt für Abhilfe zu sorgen, sofern dies möglich ist. Sie sind nicht bevollmächtigt, Mängel oder Ansprüche anzuerkennen.

10.3. Gepäckverspätung und -beschädigung
Schäden oder Zustellungsverzögerungen von Reisegepäck bei Flugreisen empfiehlt ams dringend unverzüglich an Ort und Stelle mittels Schadensanzeige (P.I.R.) der zuständigen Fluggesellschaft anzuzeigen und sich eine schriftliche Bestätigung aushändigen zu lassen. Fluggesellschaften lehnen in der Regel Erstattungen ab, wenn die Schadenanzeige nicht ausgefüllt worden ist. Die Schadensanzeige ist bei Gepäckbeschädigung binnen sieben Tagen und bei Verspätung innerhalb 21 Tagen nach Aushändigung zu erstatten. Im Übrigen ist der Verlust, die Beschädigung oder die Fehlleitung von Reisegepäck unverzüglich der Reiseleitung oder örtlichen Agentur, bzw. wenn eine solche nicht vorhanden und vertraglich geschuldet ist, ams anzuzeigen.

10.4. Fristsetzung vor Kündigung
Will ein Kunde/Reisender den Reisevertrag wegen eines Reisemangels der in § 651c BGB bezeichneten Art nach § 651e BGB oder aus wichtigem, ams erkennbaren Grund wegen Unzumutbarkeit kündigen, so hat der Kunde/Reisende ams zuvor eine angemessene Frist zur Abhilfeleistung zu setzen. Dies gilt nur dann nicht, wenn Abhilfe unmöglich ist oder von ams verweigert wird oder wenn die sofortige Kündigung des Vertrages durch ein besonderes, ams erkennbares Interesse des Kunden/Reisenden gerechtfertigt wird.

10.5. Geltendmachung von Ansprüchen: Fristen, Adressat
Ansprüche nach den §§ 651c – f BGB hat der Kunde/Reisende innerhalb eines Monats nach dem vertraglich vorgesehenen Reiseende gegenüber ams geltend zu machen. Die Frist beginnt mit dem Tag, der dem Tag des vertraglichen Reiseendes folgt. Fällt der letzte Tag der Frist auf einen Samstag, Sonntag oder einen am Erklärungsort staatlich anerkannten allgemeinen Feiertag, so tritt an die Stelle eines solchen Tages der nächste Werktag. Die Geltendmachung kann fristwahrend nur ams gegenüber unter der im Anschluss an die ARB angegebenen Anschrift erfolgen. Eine schriftliche Geltendmachung wird empfohlen. Nach Ablauf der Frist kann der Kunde/Reisende Ansprüche nur geltend machen, wenn er ohne Verschulden an der Einhaltung der Frist verhindert war.
Diese Frist gilt auch für die Anmeldung von Gepäckschäden oder Zustellungsverzögerungen beim Gepäck im Zusammenhang mit Flügen, wenn Gewährleistungsrechte aus den §§ 651 c Abs. 3, 651 d, 651 e Abs. 3 und 4 BGB geltend gemacht werden. Ein Schadensersatzanspruch wegen Gepäckbeschädigung ist binnen 7 Tagen, ein Schadensersatzanspruch wegen Gepäckverspätung binnen 21 Tagen nach Aushändigung geltend zu machen.

11.    Beschränkung der Haftung

11.1. Die vertragliche Haftung von ams für Schäden, die nicht aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit resultieren, ist auf den dreifachen Reisepreis beschränkt, soweit
a) ein Schaden des Reisenden von ams weder vorsätzlich noch grob fahrlässig herbeigeführt wurde oder
b) ams für einen dem Reisenden entstehenden Schaden allein wegen eines Verschuldens eines Leistungsträgers verantwortlich sind.
Möglicherweise darüber hinausgehende Ansprüche nach dem Montrealer Übereinkommen, Warschauer Abkommen bzw. dem Luftverkehrsgesetz bleiben von der Beschränkung unberührt.

11.2. ams haftet nicht für Leistungsstörungen, Personen- und Sachschäden im Zusammenhang mit Leis­tungen, die als Fremdleistungen lediglich vermittelt werden (z.B. Ausflüge, Sportveranstaltungen, Theaterbesuche, Ausstellungen, Beförderungsleistungen von und zum ausgeschriebenen Ausgangs- und Zielort), wenn diese Leistungen in der Reiseausschreibung und der Buchungsbestätigung ausdrücklich und unter Angabe des vermittelten Vertragspartners als Fremdleistungen so eindeutig gekennzeichnet werden, dass diese für den Reisenden erkennbar nicht Bestandteil der Reiseleistungen von ams sind.

11.3. ams haftet jedoch für Leistungen, welche die Beförderung des Reisenden vom ausgeschriebenen Ausgangsort der Reise zum ausgeschriebenen Zielort, Zwischenbeförderungen während der Reise und die Unterbringung während der Reise beinhalten, oder wenn und soweit für einen Schaden des Reisenden die Verletzung von Hinweis-, Aufklärungs- oder Organisationspflichten seitens ams ursächlich geworden ist.

11.4. ams haftet nicht für Leistungen, die durch den Reisenden im Rahmen der Reise in Anspruch genommen werden und nicht von ams oder der Reiseleitung, sondern beispielsweise durch das Hotel oder andere Personen oder Firmen in eigener Verantwortung vermittelt oder veranstaltet werden.

12.    Verjährung

12.1. Ansprüche des Kunden/Reisenden nach den §§ 651c - f BGB aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung von ams oder eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen von ams beruhen, verjähren in zwei Jahren. Dies gilt auch für Ansprüche auf den Ersatz sonstiger Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung von ams oder eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen von ams beruhen.

12.2. Alle übrigen Ansprüche nach den §§ 651c-f BGB verjähren in einem Jahr.

12.3. Die Verjährung nach Ziffer 12.1 und 12.2 beginnt mit dem Tag, der auf den Tag des vertraglichen Reiseendes folgt.  Fällt der letzte Tag der Frist auf einen Samstag, Sonntag oder einen am Erklärungsort staatlich anerkannten allgemeinen Feiertag, so tritt an die Stelle eines solchen Tages der nächste Werktag.

12.4. Schweben zwischen Kunden/Reisenden und ams Verhandlungen über den Anspruch oder die den Anspruch begründenden Umstände, so ist die Verjährung gehemmt, bis der Kunde/Reisende oder ams die Fortsetzung der Verhandlungen verweigert. Die Verjährung tritt frühestens drei Monate nach dem Ende der Hemmung ein.

13.    Rechtswahl und Gerichtsstand

13.1. Auf das Vertragsverhältnis zwischen dem Kunden und ams findet deutsches Recht Anwendung.

13.2. Der Kunde/Reisende kann ams nur an dessen Sitz verklagen. Für Klagen von ams gegen den Kunden ist der Wohnsitz des Kunden maßgebend. Für Klagen gegen Kunden, die Kaufleute, juristische Personen des öffentlichen oder privaten Rechts oder Personen sind, die Ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort im Ausland haben oder deren Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthalt zum Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist, wird als Gerichtsstand Stuttgart vereinbart.

13.3. Die vorstehenden Bestimmungen gelten nicht,
a) wenn und insoweit sich aus vertraglich nicht abdingbaren Bestimmungen internationaler Abkommen, die auf den Reisevertrag zwischen dem Kunden/Reisenden und ams anzuwenden sind, etwas anderes zugunsten des Kunden/Reisenden ergibt  oder
b) wenn und insoweit auf den Reisevertrag anwendbare, nicht abdingbare Bestimmungen in dem Mitgliedstaat der EU, dem der Kunde/Reisende angehört, für den Kunden/Reisenden günstiger sind, als die vorstehenden Bestimmungen oder die entsprechenden deutschen Vorschriften.

Stand: 31.03.2017


Besondere Reisebedingungen (BRB) bei Gruppenreisen

Die nachstehenden Besonderen Reisebedingungen (BRB) gelten ergänzend zu den Allgemeinen Reisebedingungen (ARB) von ams bei Gruppenreisen. Gruppenreisen im Sinne dieser BRB sind Reisen, die von ams als Reiseveranstalter organisiert und veranstaltet werden und über einen Gruppenverantwortlichen bzw. Auftraggeber (nachfolgend GV genannt) für einen bestimmten Teilnehmerkreis (= „geschlossene Gruppe“) gebucht werden. Der GV hat hierbei die Stellung eines Vertreters der jeweils angemeldeten Reisenden.

1.1. Bei Gruppenreisen können die Sicherungsscheine oder ein Sicherungsschein, der für die ganze Gruppe gilt, auch dem Gruppenauftraggeber zur treuhänderischen Verwahrung für die Reisenden übergeben werden.

1.2. Bei Gruppenreisen sind der GV bzw. seine Mitarbeiter oder Beauftragten nicht für ams inkassobevollmächtigt.

1.3. ams haftet bei Gruppenreisen für die in der Buchungsbestätigung aufgeführten Leistungen nach Maßgabe der ARB.

1.4. GV bzw. deren Mitarbeiter oder Beauftragte sind von ams nicht bevollmächtigt, Zusicherungen oder Auskünfte zu geben sowie Vereinbarungen zu treffen, die über die Reiseausschreibung oder die Buchungsbestätigung von ams hinausgehen oder im Widerspruch dazu stehen bzw. den bestätigten Inhalt des Reisevertrages abändern.

1.5. ams haftet nicht für Leistungen und Leistungsteile, die vom GV zusätzlich zu den vertraglichen Leistungen von ams angeboten, organisiert, durchgeführt und/oder den Reisenden zur  Verfügung gestellt werden. Hierzu zählen insbesondere:
·    vom GV organisierte An- und Abreisen zu und von dem mit ams vertraglich vereinbarten Abreise- und Rückreiseort.
·    nicht im vertraglichen Leistungsumfang von ams enthaltene Veranstaltungen vor und nach der Reise sowie Fahrten, Ausflüge, Begegnungen usw. am Reiseort.

1.6. ams haftet nicht für Maßnahmen und Unterlassungen des GV oder eines von ams lediglich vermittelten Reiseführers vor, während und nach der Reise, insbesondere nicht für mit ams nicht abgestimmte
·    Änderungen der vertraglichen Leistungen,
·    Weisungen an örtliche Führer,
·    Sonderabsprachen mit den verschiedenen Leistungsträgern,
·    Auskünften und Zusicherungen gegenüber den Reisenden.

1.7. Soweit für die Haftung den Reisenden gegenüber an den Reisepreis anzuknüpfen ist, ist ausschließlich der zwischen dem GV und ams vereinbarte Reisepreis des betreffenden Reiseteilnehmers maßgeblich, ohne Berücksichtigung von Zuschlägen jedweder Art, welche vom GV gegenüber den Reisenden in eigener Verantwortung berechnet wurden.

1.8. Der GV ist nicht berechtigt oder bevollmächtigt, vor, während oder nach der Reise Beanstandungen der Reisenden im Namen von ams anzuerkennen.

Hinweis zur Kündigung wegen höherer Gewalt:

Zur Kündigung des Reisevertrages wird auf die gesetzliche Regelung im BGB verwiesen, die wie folgt lautet:
㤠651j:
(1) Wird die Reise infolge bei Vertragsabschluss nicht voraussehbarer höherer Gewalt erheblich erschwert, gefährdet oder beeinträchtigt, so können sowohl der Reiseveranstalter als auch der Reisende den Vertrag allein nach Maßgabe dieser Vorschrift kündigen.
(2) Wird der Vertrag nach Absatz 1 gekündigt, so findet die Vorschrift des § 651e Abs. 3 Satz 1 und 2, Abs. 4 Satz 1 Anwendung. Die Mehrkosten für die Rückbeförderung sind von den Parteien je zur Hälfte zu tragen. Im Übrigen fallen die Mehrkosten dem Reisenden zur Last.“

Stand: 31.03.2017


Reiseveranstalter:

ams TOURS, Inhaber Jan Tropp
Kernerstr. 5
70182 Stuttgart
Telefon: +49 711 120455 20
Telefax: +49 711 120455 29
Email: info@ams-tours.de
Web: www.ams-tours.de

Datenschutzhinweis:

Die im Rahmen der Buchung vom Kunden zur Verfügung gestellten personenbezogenen Daten werden elektronisch verarbeitet und von ams TOURS, Inh. Jan Tropp, und dessen Leistungsträgern genutzt und in einem weltweit genutzten Reservierungssystem (GDS) verarbeitet und gespeichert, soweit  sie zur Vertragsdurchführung erforderlich sind. Die Vorschriften des BDSG finden Anwendung. Aufgrund eines US-Bundesgesetzes zur Terroristenfahndung sind die Fluggesellschaften gezwungen, die Flug- und Reservierungsangaben jedes Passagiers vor der Einreise in die USA der US-Transportsicherheitsbehörde (TSA) mitzuteilen. Ohne diese Datenübermittlung ist eine Einreise in die USA nicht möglich – dies betrifft auch Zwischenlandungen sowie Umsteigeflüge. Auch bei Flügen in andere Staaten, die lediglich den Luftraum der USA tangieren, müssen die Daten übermittelt werden.

Reiseversicherungen:

ams TOURS, Inh. Jan Tropp, empfiehlt generell den Abschluss einer Reiserücktrittskostenversicherung und einer Auslandsreisekrankenversicherung mit Rücktransport.

Fernabsatzverträge:

ams TOURS, Inh. Jan Tropp, weist darauf hin, dass Buchungen von Pauschalreisen, Flügen, Mietwagen und Unterkünften im Fernabsatz nach § 312g Abs. 2 Nr. 9  BGB nicht widerrufen werden können.